SO kann es in Hürtgenwald weitergehen!

Die vier Oppositionsfraktionen im Rat der Gemeinde Hürtgenwald, SPD, Bündnis90/Die Grünen, FDP und die Freien für Hürtgenwald haben einen gemeinsamen Kandidaten für die Bürgermeisterwahl. Nachdem die Entscheidung im Ausschreibungsverfahren schnell gefallen war, haben sich coronabedingt die Termine für die Wahlen in den Ortsvereinen lange verschoben. Nun hat Andreas Claßen auch hier überzeugend große Mehrheiten erzielt.

Haushalt wahr und klar

In den letzten 20 Jahren ist die Verschuldung der Gemeinde drastisch angewachsen. Das hat Hürtgenwald mit den meisten Kommunen in NRW gemeinsam. Die Gründe lagen zu großen Teilen in der Landes- und Bundespolitik.

Allerdings haben viele Kommunen gegengesteuert. In Hürtgenwald dagegen hat sich der Trend zu ständig wachsender Neuverschuldung verfestigt und verstärkt. Die Gemeinde rutscht immer schneller immer tiefer ins Dispo.

Das Haushaltssicherungskonzept, das eine Trendumkehr und einen Weg zurück zur finanziellen Handlungsfähigkeit geplant hatte, scheint vergessen seit damit die Genehmigung des Haushalts erreicht wurde.

Niemand kann nun in fünf Jahren ausbügeln, was in 20 Jahren angerichtet wurde, aber wir können eine Trendumkehr schaffen. Und wenn Ihre Grund- und Gewerbesteuern dann nicht mehr in ein Fass ohne Boden fließen, besteht die Chance, dass die Hebesätze später auch wieder gesenkt werden können.

Wir werden den Gemeindehaushalt wieder so aufstellen wie wir ihn auch umsetzen wollen und können.

Effiziente und effektive Verwaltung

Mit den Einsparungen wollen wir bei uns selbst anfangen:

Eine Einsparung der Verwaltungskosten von 10% versprechen wir schon in einer Wahlperiode. Mehr halten wir durchaus für möglich, aber wir wollen keine Versprechungen aus einem Bauchgefühl heraus machen. Eine intensive Aufgabenkritik und Organisationsuntersuchung durch Andreas Claßen als Verwaltungsfachmann wird am Anfang seiner Amtszeit stehen und aufzeigen, wo welche Einsparungen möglich sind, aber auch wo Aufgaben mit den vorhandenen Mitarbeitern nicht nur effizienter sondern auch effektiver erledigt werden können.

Wir wollen die Verwaltung nicht kaputtsparen, sondern sie durch eine Organisationsreform, passgenaue Digitalisierung und zukunftsfähige Personalentwicklung bei verringerten Kosten leistungsfähiger machen. Dabei ist es unser Ziel, dass die Arbeit der Gemeindeverwaltung für die Bürger transparenter wird.

Eine so besser aufgestellte Verwaltung kann ihre Kernaufgabe, die Daseinsvorsorge für uns alle besser erfüllen. Dabei haben wir zwei gemeinsame Hauptziele:

Wohnraum für alle Lebenslagen schaffen

Wir wollen die Dörfer unserer Gemeinde für die hier lebenden Menschen attraktiv erhalten und besonders für Menschen aus dem Umland als Wahlheimat attraktiver machen.

Wir wollen ein Wachstum unserer Gemeinde auch durch Zuzug, der so gestaltet wird, dass die Qualität von Landschaft und Siedlungsstruktur erhalten bleibt.

Das Baurecht muss dabei als Instrument verwendet werden, zu einzelnen Orten passende Erweiterungen zu ermöglichen. Das Gegenteil von gestalterischem Wildwuchs, der Orts- und Landschaftsbilder zerstört ist für uns nicht eine gemeindeweite gleichförmige Festschreibung des Althergebrachten, sondern die Ermöglichung von Vielfalt in Nischen, die sich in Orts- und Landschaftsbild einfügen. Wir sollten hier auch Mut zu weniger Regelungen haben, die aber dafür strikt anwenden.

Schulvielfalt erhalten

Ein zentraler Standortfaktor für ansiedlungswillige junge Familien ist die Verfügbarkeit von Schulen aller Typen. Wenn wir also jungen Leuten aus unserer Gemeinde in der Familiengründungsphase ein Angebot machen wollen, hierzubleiben und anderen jungen Familien ein Angebot machen wollen, herzuziehen, müssen wir Ihnen eine vielfältige Schullandschaft anbieten. Schulen mindestens der schon existierenden Typen an für die Schüler leicht erreichbaren Standorten in möglichst steigender Qualität sind unser Ziel.

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